Die Idee

Im Jahr 2014 riefen Simon Krivec, Inhaber der Mühlen-Apotheke, und Hansgeorg Rehbein, Vorsitzender der Krefelder Tafel, die Aktion „Weihnachtswunschbaum“ ins Leben. Das Projekt richtete sich speziell an Kinder sozial schwacher Familien. „Es ist als Aktion gegen Kinderarmut gedacht“, sagt Simon Krivec. „Mit dem Wunschbaum setzen wir ein Zeichen.“

Wenn Eltern sich in einer finanziell schwierigen Lage befinden, sind Geschenke unter dem Weihnachtsbaum keine Selbstverständlichkeit. „Viele Familien haben einfach kein Geld, um die Wünsche ihrer Kinder zu erfüllen“, weiß Hansgeorg Rehbein. „Auch in Krefeld wachsen viele Kinder in Armut auf. Ihnen werden nur selten Wünsche erfüllt.“

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Die Premieren-Aktion 2014 sowie das Folgejahr 2015 fanden großen Zuspruch in der Bevölkerung. In diesem Jahr setzen die Initiatoren das Projekt „Weihnachtswunschbaum“ mit Unterstützung der Deutsche Bank Stiftung fort.

Der Weihnachtswunschbaum lässt für Kinder und Jugendliche im Alter bis 14 Jahren einen Wunsch im Wert von maximal 20 Euro wahr werden.

Den Kontakt zu den hilfsbedürftigen Kindern stellt die Krefelder Tafel her. Die Kinder bleiben selbstverständlich anonym. Nur ihr Vorname steht auf ihren Wunschzettel-Sternen. Bis zum 24. Dezember bekommen alle Kinder, beziehungsweise ihre Eltern oder Erziehungsberechtigte, die Geschenke persönlich überreicht.

2016 beteiligten sich 25 Apotheken an der Aktion. Das entspricht in etwa einem Drittel aller Apotheken in Krefeld. Und die Bürger leisteten gerne einen Beitrag zum Thema Kinderarmut. Sie erfüllen gemeinsam mit der Deutschen Bank die Wünsche von mehr als 1.000 hilfsbedürftigen Kindern.

Ab 12. November startet die dritte Weihnachtswunschbaum-Aktion. Ab dann können Krefelder mit ihrer Geschenke-Spende einem Kind wieder eine wunderschöne Weihnachtszeit bescheren.